Teil 2: Welche “Spielregeln/Etikette” muss ich beachten? Was muss ich tun, damit meine Tweets retweetet werden?
Hier nun der 2. Teil unserer 3-teiligen Reihe, wie Sie als Selbständiger, Freiberufler oder kleines Unternehmen das beste aus Twitter herausholen können.
Folgende Fragen werden in den drei Teilen beantwortet:
Sollte man genug haben vom andauernden “Lärm” vieler Sozialer Netzwerke, kann man unter “the Web 2.0 Suicide Machine” virtuellen “Selbstmord” bei einigen der großen Netzwerke begehen. Dabei sind: Facebook, Myspace, LinkedIn & Twitter. Das tolle an der Funktion ist, dass man dabei seinen sozialen Selbstmord beobachten kann. Diese Seite ist auf jeden Fall einen Besuch wert und sollte man von einem dieser Netzwerke genug haben und keine Verwendung für seine sozialen Kontakte mehr haben, kann man sowas schon mal tun. Oder es nur zum Spass bei brach liegenden Accounts mal versuchen, so wie wir das gemacht haben. Its Fun Kids.
Viele Unternehmen in Deutschland betreiben bereits Social Media Marketing oder denken das zumindest. Social Media Marketing bedeutet jedoch nicht nur eine Facebook-Fanpage zu erstellen, einen Twitter-Account einzurichten und auf diesen Kanälen zu broadcasten. Social Media Marketing ist viel mehr.
Erfolgreiches Social Media Marketing zu betreiben setzt voraus, die Kerngedanken von Social Media zu verstehen, zu verinnerlichen und schließlich aktiv umzusetzen. Hier eine kleine Checkliste mit den Kerngedanken von Social Media Marketing, um die eigenen Aktivitäten unter diesen Aspekten mal genauer unter die Lupe zu nehmen:
Social Media Marketing…
unterstützt die Demokratisierung von Wissen und Information und entwickelt den User von einem Konsumenten zu einem Produzenten (Prosumenten). Broadcasten Sie nur oder kreieren Ihre (potenziellen) Kunden aktiv eigenen Content (User generated Content)?
verwandelt mediale Monologe in sozial-mediale Dialoge. Führen Sie einen Monolog oder treten Sie in Dialog mit Ihren (potenziellen) Kunden?
setzt voraus, erstmal zu zuhören. Sie denken die Welt ist ein Publikum? Denken Sie genau das Gegenteil: hören Sie zu!
bedeutet auf das zu reagieren, was Sie hören. Hören Sie nur zu oder machen Sie sich das Gehörte zu Nutzen?
bedeutet nicht nur neue Tools zu verwenden, sondern auf sich ändernde Verhaltensweisen zu reagieren. Sie kenne alle Funktionen und Möglichkeiten Ihrer Tools? Sehr gut. Aber kennen Sie auch das Verhalten Ihrer potenziellen Kunden im social Web, um Ihre Tools richtig einzusetzen?
gibt einem Unternehmen ein menschliches Gesicht. Kommunizieren Sie “anonym” als Firmenlogo oder verleihen Sie einer menschlichen Stimme auch ein menschliches Gesicht?
bedeutet über mehr, als nur über das eigene Produkt zu sprechen. Bieten Sie Ihren (potenziellen) Kunden interessanten Content und Mehrwerte, die über Ihr Produkt hinausgehen?
Wenn Sie alle Fragen ehrlich beantwortet haben, entdecken Sie vielleicht noch die ein oder andere Lücke in Ihrer Social Media Marketing Strategie. Aber Sie sind bei diesem Wandel des Marketings dabei, welches sich ständig weiterentwickelt – und so werden Sie und Ihr Unternehmen es tun, wenn Sie in der Lage sind sich schnellstmöglich auf neue Gegebenheiten einzustellen.
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